Zakumi und Jabulani

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Zur Tradition von Fußball-Weltmeisterschaften gehört seit dem Turnier in England auch ein eigenes Maskottchen. Ebenfalls immer im Programm: ein WM-Ball. So selbstverständlich auch 2010 in Südafrika. Wir stellen euch Zakumi und Jabulani vor und erläutern, wie die beiden zu ihren Namen gekommen sind.
Zakumi, das offizielle Maskottchen der Fußball-WM 2010, tritt in Leopardengestalt an. Der Leopard ist der scheue, geheimnisvolle Einzelgänger unter Afrikas großen Wildkatzen. Er schleicht sich möglichst nah an sein Opfer, um es dann, egal wie, zu erlegen. Spielregeln existieren in diesem Überlebenskampf nicht. Zakumi ist da eigentlich eher das Gegenteil. Sein Motto lautet: „Zakumi’s game is Fair Play.“ Und die Spielregeln sollen möglichst beachtet werden, sonst gibt es die gelbe oder rote Karte. Mit so etwas können sich echte Leoparden natürlich nicht aufhalten. Dennoch haben das Maskottchen und sein wildes Vorbild jedoch etwas gemeinsam. Das Verbreitungsgebebiet der echten Leoparden erstreckt sich über viele Länder südlich der Sahara, und dort ist auch der Ursprung des Maskottchennamens beheimatet. Zakumi ist eigentlich ein Kunstwort, es setzt sich aus ZA, dem internationalen Kürzel für Südafrika, und Kumi zusammen, dem Swahili-Wort für „zehn“. Die Bantusprache wird von rund 80 Millionen Menschen im zentralen Afrika, insbesondere Ostafrika, gesprochen.

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Jabulani ist das offizielle Spielgerät der Weltmeisterschaft, der bei näherem Hinschauen ganz klar der bunteste Ball ist, den eine Fußball-WM je gesehen hat. Seine elf Farben stehen für die elf Stämme, die elf offiziellen Sprachen Südafrikas und für die elf Spieler einer Mannschaft. Jabulani ist ein Wort aus der Bantusprache isiZulu und bedeutet so viel wie „feiern“ oder „zelebrieren“.

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Jabulani ist – natürlich – ein Hightech-Ball, der genau genommen Sepp Herbergers legendäre Aussage „Der Ball ist rund“ ein wenig korrigiert. Denn gemäß der Angaben des Herstellers ist tatsächlich erst Jabulani richtig rund oder zumindest „runder“ als alle Bälle zuvor. Ob deswegen mehr, schönere oder kuriosere Tore fallen, liegt aber auch bei dieser WM immer noch an den Akteuren. Und so soll es ja schließlich sein!

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