Neues vom Bau: Acht von zehn Stadien in Betrieb

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Rund vier Monate vor Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind zwei weitere Stadien eingeweiht worden. Das Green-Point-Stadion in Kapstadt wurde mit dem Lokalderby zwischen Ajax Cape Town und Santos eröffnet und im Peter-Mokaba-Stadion in Polokwane gab es zur Begrüßung ein Miniturnier mit lokalen Teams und Besuch aus Dänemark, dem Bröndby IF.
In beiden Arenen wurden zum ersten Testlauf allerdings noch deutlich weniger Zuschauer eingelassen als zur WM. Damit sind allen Unkenrufen zum Trotz acht der zehn WM-Arenen in Betrieb. Insgesamt fünf davon wurden komplett neu errichtet. Letzte Baumaßnahmen werden noch an der größten Anlage, der Soccer City in Johannesburg, vorgenommen sowie am Mbombela-Stadion in Nelspruit. Dass auch hier pünktlich zum WM-Start alles startklar sein wird, bezweifelt inzwischen wohl kaum jemand mehr. Eine andere Frage ist, was nach dem Ende der Weltmeisterschaft geschieht, denn längst nicht in allen Spielorten sind überhaupt entsprechende Profisportstrukturen vorhanden, um die Stadien auch sinnvoll zu nutzen. Dieses Problem wird die Austragungsorte noch länger beschäftigen – ebenso wie die tatsächlichen Kosten und der Nutzen der teilweise spektakulären Bauten für die einheimische Bevölkerung.
Infos und Bilder zu den zehn Stadien in den neun WM-Austragungsorten – in Johannesburg wird in zwei Stadien gespielt – findet ihr in unserer Rubrik Spielorte.











